Berufliche Rehabilitation – Ein Angebot der PER Reha GmbH

Arbeitstherapie/Betriebliches Arbeitstraining

Zur beruflichen Rehabilitation Arbeitstherapie nach Wolters & Sohns:

  • Sie ist Bestandteil im Netzwerk mit Patient, Arzt, Kostenträger und Physiotherapie bzw. EAP
  • Konsequenter Arbeitsplatzbezug in der Therapiephase
  • Mit der Arbeitstherapie schließen wir die Lücke zwischen der EAP und der ABE bzw. der Arbeitsfähigkeit
  • Berücksichtigung aller arbeitsplatzrelevanten Arbeitsanforderungen
  • Umsetzung der Arbeitstherapie / betriebliches Arbeitstraining mit speziell für die Arbeitstherapie entwickelten Therapiegeräten (WorkPark)
  • Praxistraining mit konsequentem Arbeitsplatzbezug
  • Speziell geschultes Team

Arbeitstherapeutische Leistungsanalysen zur beruflichen Rehabilitation

Das FCE-Verfahren ALa® ist ein standardisiertes Verfahren zur Messung der individuellen Fähigkeit von Rehabilitanden, Anforderungen der Arbeitstätigkeit zu erfüllen. Es beinhaltet neben standardisierten körperlich orientierten Testaufgaben auch anamnetische Erhebungen, Interviewelemente und Beobachtungen. Die realitätsnahe Beurteilung der Arbeitstätigkeiten von Rehabilitanden bezieht sich schwerpunktmäßig entweder auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, einen bestimmten Beruf oder auf die Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes und erfolgt über standardisierte Leistungstests zur beruflichen Rehabilitation.

Therapeutisch begleitete Arbeits- und Belastungserprobungen

Es kann im Einzelfall sinnvoll und notwendig sein, eine Arbeits- und Belastungserprobung arbeitstherapeutisch zur beruflichen Rehabilitation zu begleiten und zu betreuen – vor allem dann, wenn Probleme zu erwarten bzw. bereits eingetreten sind, wie z. B.

  • eine Arbeits- und Belastungserprobung wird begonnen, ohne dass bereits eine ausreichende Belastbarkeit vorliegt,
  • trotz gegenteiliger Absprachen werden dem Patienten während der ABE arbeitsplatzfremde Tätigkeiten abverlangt,
  • das Zeitmanagement der Arbeits- und Belastungserprobung lässt das Ausführen üblicher Tätigkeiten nicht zu (Beispiele: Arbeiten auf Baustellen mit mehrstündiger Anfahrt; zeitlich aufwändige Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen oder Anlagen im Außendienst – diese Arbeit könnte nicht einfach beendet werden, nur weil die geplanten vier Stunden Arbeitszeit bereits verstrichen sind),
  • der Arbeitgeber des Patienten ist nicht uneingeschränkt kooperativ,
  • der Patient selbst bezweifelt seine Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit und steht damit im Widerspruch zu den ärztlichen und therapeutischen Befunden,

um nur einige in der Praxis häufig auftretende Probleme zu nennen.


In solchen Fällen ist es Aufgaben des Therapeuten, vor Ort die Bedingungen für die Arbeits- und Belastungserprobung zu optimieren und auf der Basis seiner beruflichen Kompetenzen konkrete Lösungen für die auftretenden Probleme zu entwickeln.